Glocken

Der Glockenstuhl aus Eisen hat Platz für vier Glocken. Von Anfang an war ein elektrischer Antrieb vorgesehen.

Schon am 22. Dezember 1929, also vor der Fertigstellung der Kirche, fand die Weihe von drei Bronzeglockendurch durch Prälat Stranz statt:

- die größte Glocke als Gedächtnisglocke: „Requiem aeternam - Sie starben für uns und wir beten für sie"

- St. Josef (Schutz christlicher Familien)

- Salve Regina (für das Angelus-Läuten)

Vom Gutachter wurde die Qualität der Glocken gelobt.


Im 2. Weltkrieg gingen bis auf die kleinste Glocke alle verloren. 1963, zum Goldenen Priesterjubiläum von Pfr. Rönsch, wurden zwei neue gegossen. Am 10.1.1964 wurden die zwei neuen Bronzeglocken, die nach dem Vorbild ihrer Vorgängerinnen gestaltet wurden, von Bischof Dr. Otto Spülbeck geweiht. Das Gutachten von W. Kümpel (Erfurt), lobt sie in den höchsten Tönen.

 

Am 21.9.1991 wurden von Bischof Joachim Reinelt noch einmal zwei neue Glocken geweiht. Die Bonifatiusglocke sowie die Friedensglocke mit der Inschrift: „Denkt an die Toten der Kriege - betet für den Frieden", die die schon seit 1981 gesprungene Gedächtnisglocke ersetzt.

Damit ist das Geläut zum ersten Mal vollzählig.