Geschichte der St. Bonifatius-Kirche

Als katholische Christen im Leipziger Süden verdanken wir unsere Pfarrkirche St. Bonifatius einem ungewöhnlichen Umstand. Nach dem Trauma des 1. Weltkrieges überlegten katholische Christen aus ganz Deutschland, die sich in der „Katholischen Kaufmännischen Vereinigung“ (KKV) zusammengeschlossen hatten, wie sie ihrer ca. 1500 Toten des Krieges gedenken können.

Man entschied sich gegen ein bloßes Denkmal für eine Kirche, in der sich eine Gemeinde zum Gottesdienst versammeln kann. 1929 wurde in der alten Handelsstadt Leipzig der Grundstein für die Gedächtnis- und Pfarrkirche gelegt. Schon am 19. Januar 1930 war der Bau nach einem Entwurf des Architekten Theo Burlage vollendet und konnte durch Bischof Dr. Christian Schreiber geweiht werden.